Obedience

 

Ist eine Hundesportart, bei der es besonders auf harmonische, schnelle und exakte Ausführung der Übungen ankommt. Obedience wird auch als „Hohe Schule“ der Unterordnung bezeichnet. Ein eingespieltes, gutes Mensch-Hund-Team ist eine Voraussetzung. Es spielt auch seine Sozialverträglichkeit mit anderen Menschen und Hunden eine große Rolle.

Kosten: 50,00 Euro pro Quartal

Bei offenen Obedience-Wettbewerben kann jeder ohne Berücksichtigung der Größe,

Rasse oder Abstammung des Hundes teilnehmen. Rocky

Unterschied zu anderen Hundesportarten besteht darin, dass der Hundeführer von einem Ringsteward,

durch die Prüfung geführt wird.

Der Ringsteward gibt dem Hundeführer genaue Anweisungen, was als Nächstes zu tun ist.

Solche Anweisungen sind nötig, da es beim Obedience kein festgelegtes Schema für Prüfungen gibt.

Die Führung durch den Steward ist einerseits ein Vorteil für nervöse Hundeführer,

andererseits muss der Hundeführer seine Hör- bzw. Sichtzeichen sofort nach der Freigabe

durch den Steward geben, was durchaus als zusätzliche Schwierigkeit anzusehen ist.

Der Steward legt gemeinsam mit dem Leistungsrichter das Laufschema für die Leinenführigkeit und die

Freifolge sowie den gesamten Ablauf der Prüfung fest.

Das bedeutet, dass der Hundeführer erst während der Prüfung erfährt, welche Übungen wie zu absolvieren sind.

Bei Obedience muss das Mensch-Hund-Team die Übungen nicht einfach nur ausführen können,

sondern es muss auch noch gut aussehen.

Diese Harmonie erreicht man nur, wenn der Hund seinem Menschen vertraut und Spaß an der gemeinsamen Arbeit hat. Saidi

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann kommen Sie uns doch einfach mal auf eine Probestunde besuchen.

Bringen Sie gute Leckerchen und ein Spielzeug für Ihren Hund mit und schon kann es losgehen.

Sie treffen die Obedience Gruppe auf unserem Hundeplatz

sonntags von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr

montags von 16.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr

freitags von 15.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr

Falls Sie mal eine Prüfung sehen möchten, um erfahrene Hunde zu beobachten, dann kommen Sie uns besuchen.

 

Die Aufgaben des Ring - Steward

          
Der Ringsteward  (RS) wird vom Prüfungsleiter eingesetzt
- der RS arbeitet direkt mit dem Obedience Leistungsrichter während der Prüfung im Ring zusammen

- der RS hat in Zusammenarbeit mit dem Prüfungsleiter (PL) dafür zu sorgen, dass alle Geräte (Hürde, diverse Pylonen, Boxband, Apportel, Geruchsindent-Hölzer, Anzeigegerät für Distanzkontrolle, die für die ordnungsgemäße Durchführung einer OB-Prüfung nötig sind, rechtzeitig vor Ort (im Prüfungsring) sind.

- der RS ist dafür verantwortlich, dass seine Helfer entsprechend eingesetzt werden.
- dem RS obliegt das Erstellen der jeweiligen Leistungsklasse entsprechenden Laufschemen. Der Obedience-L
eistungs
richter (OBLR) darf diese Schemen nur dann abändern, wenn sie nicht der entsprechenden Leistungsklasse entsprächen und dies dürfte auch nur vor der Prüfung geschehen
- der RS steckt den Prüfungsring ab und legt die Start- und Endpunkte für die einzelnen Übungen jeder Klasse auf dem Platz fest. Er ist für die korrekten Entfernungen jeder Übung lt. PO verantwortlich
- der RS gibt den Prüfungsteilnehmern jeweils alle Anweisungen, was diese während der Prüfung im Ring zu tun haben. Er gibt den Hundeführern in der „Fußarbeit“ die Kommandos vor, wohin sie zu „laufen“ haben. Nur er gibt die Anweisung zum Beginn und Ende der jeweiligen Übungen. In den Gruppenübungen aller Klassen bestimmt er die Aufstellung und ist für die korrekte Einhaltung der Zeiten verantwortlich.

Warum ist ein qualifiziert ausgebildeter Ringsteward so wichtig?
Der RS arbeitet im Ring direkt mit den Prüfungsteilnehmern und dem OB-LR zusammen. Ein fehlerhaft arbeitender RS kann dem „Prüfling“ durch Unwissenheit die Prüfung und damit den Erfolg zerstören. Da er alle Übungen verantwortlich leitet, muss er genaue Kenntnis über die PO haben und die Kommandos eines RS kennen.
Der Ringsteward kann den „Prüflingen“ durch eine “nette Art“ sehr helfen, die Nervosität abzuschwächen oder andersrum sie zu steigern. Er sollte sich trotzdem immer neutral verhalten, aber dem Prüfling im Rahmen seiner Möglichkeiten helfen. Da er für  die Ausarbeitung der entsprechenden Laufschemen verantwortlich ist, muss der RS wissen, was die Mindestanforderungen in den jeweiligen Klassen sind.

Der RS kann durch entsprechende Ausbildung lernen, wie lange (sec/min) ein Laufschema in den einzelnen Klassen zu sein hat, wenn er es vor der Prüfung jeweils schriftlich ausarbeitet. Er hat hierbei die Platzgegebenheiten zu berücksichtigen. Zeitliche Vorgaben bzgl. der Fußarbeit gibt es keine konkreten in der PO. Es gibt nur Erfahrungswerte und ungefähre Vorgaben.
Auch ein vernünftiger Aufbau der Einzel-Übungen im Ring bedeutet u. U. eine große Zeitersparnis der gesamten Prüfung. Als RS sollte man wissen, wo man in der Prüfung so zu stehen hat, dass man weder Hund, Hundeführer oder den OB-LR in seinen Ausführungen behindert, aber immer akustisch zu verstehen ist.
All diese Kenntnisse sollte man angehenden Ringstewards in einem entsprechenden Seminar vermitteln und in einer Prüfung (Theorie & Praxis) abfragen.